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Haarausfall ...
auch Frauen sind
von progressivem Haarausfall betroffen

Haarausfall bei Frauen

« Ich bin fast 50 Jahre alt. Die Menopause kommt, ich fange an, meine Haare zu verlieren. Kann ich den Haarausfall begrenzen? » 

Haarausfall ist ein Problem, mit dem Frauen in der einschneidenden Phase der Wechseljahre konfrontiert werden können.

In dieser Übergangszeit haben Frauen mit spezifischen äusseren Symptomen wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme usw. zu kämpfen.

Wenn zudem auch die Haare dünner werden und an Volumen verlieren, kann das eine sehr schwierige Zeit sein!

Glücklicherweise gibt es wirksame Lösungen, um die negativen Auswirkungen der Menopause, die bei Frauen zu Haarausfall führen, zu begrenzen.

Wie erkennt man progressiven Haarausfall bei Frauen?

Jeden Tag, ihrem natürlichen Lebenszyklus folgend, sterben einige Haare ab, während andere neu entstehen. Täglich verlieren wir zwischen 40 und 80 Haare.

Wenn wir jedoch mehr als 100 Haare pro Tag über mehr als sechs Monate verlieren, spricht man von anlagebedingtem Haarausfall.

Bei Frauen ist dieser Haarausfall vor allem am Oberkopf und um die Kopfmitte herum zu finden, wo das Haar zunehmend feiner und lichter und die Kopfhaut sichtbar wird. Auch an den Schläfen kann dieser Verlust an Haardichte auftreten.

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Die Menge der verlorenen Haare und die Stellen, an denen Sie ausfallen, sind die beiden charakteristischsten Anzeichen für anlagebedingten Haarausfall. Aber sie können manchmal mit einem anderen Faktor kombiniert werden, der ebenfalls sehr unangenehm sein kann.

Es geht um die sogenannte Seborrhoe. Dieser Anstieg des von den Talgdrüsen abgesonderten Talgs kann erheblich sein, wodurch das Haar fettiger als gewöhnlich erscheint.

Was sind die physiologischen Ursachen für progressiven Haarausfall bei Frauen?

Wenn eine Frau übermässig viele Haare verliert, wird ihr geraten, ihren Dermatologen aufzusuchen. Dieser wird ihr Blut auf einen möglichen Eisenmangel untersuchen, der Haarausfall auf dem gesamten Kopf verursachen kann.

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Hält der Haarausfall länger als 6 Monate an, ist die Möglichkeit eines saisonalen oder reaktiven Haarausfalls (als Reaktion auf einen externen Faktor) auszuschliessen. Wir sprechen hier nicht von postpartalem Haarausfall, der seine eigenen Merkmale hat und einige Monate nach der Entbindung auftritt.

Hormone könnten die Ursache für Haarausfall sein

Nachdem diese verschiedenen Möglichkeiten ausgeschlossen wurden, können wir davon ausgehen, dass es sich um einen progressiven Haarausfall handelt, der durch ein Hormonungleichgewicht verursacht wird.

In den Wechseljahren nehmen die weiblichen Hormone (Östrogene) drastisch ab, während die männlichen Hormone (Androgene) auf dem gleichen Niveau bleiben. Eine Funktionsstörung der Eierstöcke oder der Nebennieren kann die Ursache sein. Dieses Ungleichgewicht verursacht eine Überempfindlichkeit gegenüber männlichen Hormonen, die die Haarfollikel schwächt und eine Beschleunigung des Lebenszyklus der Haare auslöst.

Da jeder Mensch im Laufe seines Lebens durchschnittlich 25 Haarzyklen durchläuft, lässt sich leicht nachvollziehen, dass der Haarwuchs schnell nachlässt, wenn die Haarzyklen schneller aufeinanderfolgen. Infolgedessen wird das Haarwachstum früher als gewöhnlich beeinträchtigt.

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Legende A. ANAGENPHASE – B. KATAGENPHASE – C. TEOLGENPHASE Durchschnittlich 25 Zyklen während eines Lebens

 

1. NORMALER ZUSTAND Die Lebenszyklen der Haare folgen aufeinander
N = 5 Jahre

2. ANLAGEBEDINGTER, PROGRESSIVER HAARAUSFALL Die Lebenszyklen der Haare werden kürzer
Durchschnittlich 25 Zyklen in einem Leben
N = Zyklus = 5 Jahre
N+1 = 4,5 Jahre – N+2 = 4 Jahre
N+3 = 3,5 Jahre – N+4 = 3 Jahre ...

In welchem Alter besteht das grösste Risiko für Haarausfall und Kahlheit für Frauen?

Dieses Problem, bei dem die Haare abnormal ausfallen, ist genetisch bedingt und kann bei Frauen in jedem Alter auftreten.

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Da sie jedoch die Folge einer hormonellen Störung ist, tritt diese androgenetische Alopezie hauptsächlich um oder nach der Menopause auf. Es betrifft zwischen 35 und 45 % der Frauen über 50 Jahre. Andererseits können 25 % der Frauen bereits in einem jüngeren Alter betroffen sein, nämlich bereits ab 35 Jahren.

Die Wechseljahre bringen viele Probleme mit sich, die teilweise sehr belastend sein können. Allerdings führ diese Form von Haarausfall bei Frauen nie zu einer totalen Kahlheit.

Er kann anfangs sogar recht diskret sein. Er muss jedoch ernst genommen werden. Denn ohne Behandlung können grössere Bereiche kahl werden, wenn sich die Lebenszyklen der Haare dem Ende zuneigen.

Gibt es, nachdem die Diagnose gestellt und der progressive Haarausfall festgestellt wurde, eine Pflege gegen Haarausfall?

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Manche Frauen erwägen eine Haartransplantation oder eine Hormonbehandlung. Dennoch ist es wichtig zu wissen, dass Pflegeprodukte bei Haarausfall, die aus natürlichen Aktivstoffen, wie z. B. ätherischen Ölen, eventuell in Kombination mit Nahrungsergänzungsmitteln, bestehen, helfen können, den vorzeitigen Haarausfall zu verlangsamen und das Nachwachsen der bestehenden Haare zu stimulieren.

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