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Ich, mein Haar usw.

Ich liebe mein zweifarbiges Haar

Mathilde Levaudi,

Rechtsanwältin

Wie ich mit 30 Jahren beschloss, mein Haar so zu akzeptieren, wie es ist

Dies ist die Geschichte von sehr weißem Haar, das zum ersten Mal erschien, als sie 17 Jahre alt war. Mathilde hat jahrelang versucht, sie zu verstecken, und dann aufgehört. Heute, kaum dreißig, lässt sie ihnen Raum. Schwarz und Weiß kommen zusammen, sie kontrastieren; und es ist schön. Es ist ein echter Stil geworden, der fasziniert. Sogar ihre Brille ist zweifarbig. Mathilde wagt es, und sie wird nachgeahmt.

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Wie haben Sie auf Ihre ersten grauen Haare in sehr jungem Alter reagiert?

Ich war in der Schule und glaubte, dass, wenn man eines herauszieht, zehn nachwachsen. Also schnitt ich sie ab, heimlich, einfach so. Ich habe mit zwanzig angefangen, meine Haare zu färben. Aber mit meiner „dunkelbraunen“ Basis verdeckten die Farben nicht mehr meine weißen Haare, die wirklich sehr weiß sind. Also färbte ich sie schwarz. Radikal. Aber alle drei Wochen zum Friseur zu gehen war teuer. Also bin ich zu Hause auf Farbe zum Selbstfärben umgestiegen. Es war sehr restriktiv; ich habe einen ganzen Samstagvormittag dafür gebraucht. Und es hat mein Haar beschädigt. Nach etwa zehn Jahren habe ich beschlossen aufzuhören.

Gab es einen Weckruf?

Die Menschen um mich herum hatten viel damit zu tun, vor allem die Männer: mein Vater, mein Partner und Freunde, die vielleicht nicht die Zwänge haben, die Frauen haben, hatten einen ermutigenden Blick in ihren Augen. Sie haben mir gesagt: „Sei mutig. Du hast eine Persönlichkeit, die es dir erlaubt, dich damit wohlzufühlen." Und dann gab es eine Reise. Ich war für drei Wochen in Ecuador. Ich beschloss loszulassen und sagte mir, dass ich meine Haare ausnahmsweise nicht färben müsste. Als ich zurückkam, habe ich durchgehalten. Ich hatte Lust, zu etwas Natürlichem zurückzukehren.

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Sie haben mir gesagt: „Sei mutig. Du hast eine Persönlichkeit, die es dir erlaubt, dich damit wohlzufühlen.“
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Wie waren die Reaktionen um Sie herum?

Zuerst musste ich sagen: „Nein, mein Friseur ist nicht tot!“ (lacht). Ich musste die Leute beruhigen. Weißes Haar ist entweder ein Zeichen für hohes Alter oder es sieht vernachlässigt und ungepflegt aus. Ich finde es sehr elegant. Aber ich musste mich die ganze Zeit rechtfertigen.
Und dann gab es eine weitere Phase, als es weiter wuchs, wo ich auf der Straße viele Blicke bekam. Ich hatte das Gefühl, dass ich ein Handicap hatte. Das war ziemlich brutal, zumal ich gerne unauffällig bin. Mein Partner sagte mir, dass es besser ist, Fragen zu stellen, als sie zu ignorieren.
Heute ist das anders: Die Leute fragen mich, wie ich es geschafft habe, dieses weiße Haar zu bekommen, woher ich meine Strähnchen habe usw. Alle finden es toll. Es stimmt, dass es mit einem jungen Gesicht, mit 30, viel einfacher ist, das weiß ich. Es gibt Frauen, die zu mir sagen, ich habe zu 90 % weißes Haar, aber ich werde damit nicht fertig, weil ich 50 bin; ich bin nicht wie du. Aber um mich herum, im Büro, sehe ich immer mehr Frauen, die aufhören, ihre Haare zu färben.

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Heute kümmere ich mich um meine Haare, weil ich es möchte.
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Wie haben Sie auf das sehr grafische und originelle zweifarbige Ergebnis reagiert?

Ich mag diese Phase sehr, dieses Schwarz und Weiß. Das ist ein echter Kontrast. Ich denke, dass ich mit ganz weiß gut zurechtkomme, aber vielleicht werde ich wieder mit kleinen schwarzen Spitzen spielen! Wie auch immer die Entwicklung verlaufen wird, es war eine Befreiung. Heute kümmere ich mich um meine Haare, weil ich es möchte.

Mathildes Ritual

01

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Für jeden Tag: Ich trage gerne einen kleinen, lockeren Dutt. Ich mag es, meine Haare gestylt/ungestylt zu halten, was immer noch ziemlich elegant ist. Das ist mein Ding. Ich lasse es leben.

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Tagsüber: Mit einem Fischerhut sieht man den weißen Teil kaum, nur die schwarzen Spitzen. Ein garantierter Wow-Effekt, wenn ich den Hut abnehme!

03

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Zum Ausgehen: Schwarz-weiße Muster, immer sehr schön, und ein leuchtender Lippenstift, der für einen Hauch von Kontrast sorgt.

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Das Must-Have-Accessoire: meine Brille, die lasse ich nie zu Hause!

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